Der Ingwer

Der Ingwer ist wohl den meisten von uns ein Begriff und wird gerne mit südostsiatischer Küche in Verbindung gebracht. Doch nicht nur zum Würzen von Gerichten eignet sich die Knolle hervorragend, sie verfügt auch über eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken und ist damit in der Naturheilkunde ein gerne verwendetes Heilmittel. Die Wunderknolle ist reich an ätherischen Ölen, wirkt entzündungshemmend und aktiviert die Darmtätigkeit. Vor allem in der traditionellen chinesischen sowie in der indischen Medizin (Ayurveda) wird Ingwer schon seit Jahrhunderten als ein von innen wärmendes Heilmittel verwendet. Somit wirkt er gegen Erkältungen, Schmerzen und Übelkeit. Immer häufiger wird Ingwer aufgrund der genannten positiven Effekte auch von der modernen Schulmedizin als Arzneimittel anerkannt. Die Pflanze wird etwa Typ-2-Diabetes-PatientInnen verschrieben, da aus dem Ingwer gewonnene Extrakte die Aufnahme von Glukose in Muskelzellen unterstützt. Hierfür sind dessen Scharfstoffe, die sogenannten Gingerolen, verantwortlich.

Besonders gut entfaltet der Ingwer seine heilende Wirkung als Tee. Hierfür schneidet man die Knolle am besten in dünne Scheiben, kocht diese etwa zehn Minuten lang in Wasser und trinkt die Flüssigkeit bestenfalls umgehend. Kombiniert mit Zitronensaft, ist der Tee besonders schmackhaft und eine wahre Vitaminbombe.

Ansonsten lässt sich Ingwer, wie bereits erwähnt, auch sehr gut zum Kochen verwenden. Vor allem in Eintöpfen und Currys, aber auch in süßen Speisen, wie zum Beispiel einem warmen Frühstücksporridge, macht sich die Wunderknolle hervorragend.

Ich wünsche dir viel Freude beim Experimentieren mit diesem Superfood!

Dieser Beitrag wurde als Gastbeitrag von Hannah Klebel erstellt.