So schön der Winter auch sein kann, so bedeutet er auch eisige Temperaturen und infolgedessen den Beginn der Erkältungszeit. Es erweist sich als fast unmöglich den Grippe- und Schnupfenviren zu entkommen. Sei es in der U-Bahn oder am Arbeitsplatz; sie lauern an allen Ecken und scheinen einen in den ungünstigsten Momenten zu überfallen.

Daher möchte ich dir in den nächsten Beiträgen verschiedene Superfoods vorstellen.

Bei diesen  handelt es sich außerdem um regionale sowie saisonale Produkte. Sie lassen sich also mit gutem Gewissen genießen. 😊

 

die Aroniabeere

 

Die Aroniabeere zählt wohl zu einer der unbekanntesten Beeren in unseren Breiten. Das jedoch völlig zu Unrecht, denn durch ihre Vielzahl an Vitaminen wie Riboflavin (Vitamin B2), Folsäure (Vitamin B9), Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und Provitamin A kann sie uns helfen gesund durch die kalten Tage zu kommen. Die Aroniabeere ist bei uns auch als Apfelbeere bekannt und kann, wie dieser Name schon verrät, als Mischform der beiden Obstsorten Apfel und Heidelbeere betrachtet werden.

Die Superfrucht stammt ursprünglich aus Russland. Dort wächst sie auch in den kältesten Regionen bei Temperaturen von bis zu -35 Grad Celsius und ist demnach eine sehr robuste Pflanze, welche auch an den Boden sehr geringe Ansprüche hat. Wer also das Glück hat über einen eigenen Garten zu verfügen, kann die Frucht getrost anbauen.

Der herbe und etwas saure Geschmack der nordischen Frucht ist jedoch ein wenig gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Die Beere eignet sich aber hervorragend zur Weiterverarbeitung in Smoothies, Marmeladen, Müsli, erfrischenden Desserts oder Säften.

Neben ihrer Vielzahl an Vitaminen bietet die Aroniabeere auch viele andere gesundheitsfördernde Faktoren.  So wird der Saft der Frucht von Ärzten häufig zum Abbau von Ablagerungen in den Blutgefäßen empfohlen.

Außerdem regen die in der Beere enthaltenen Gerbstoffe die Darmtätigkeit und sorgen für eine gesunde Verdauung.

Schönen Winter und alles körpergute!

Dieser Beitrag wurde als Gastbeitrag von Hannah Klebel (Instagram: hannahklebel) erstellt.