Die Vorteile der Meditation

Die aktuelle Zeit lässt auch meine Gefühle immer wieder aus dem Ruder laufen und ich merke gerade umso mehr, dass ich mich meiner Methoden für mehr Wohlbefinden und Gelassenheit gerade jetzt bedienen sollte. Und eine davon möchte ich heute mit dir teilen. In diesem Beitrag geht es vor allem darum, warum jeder Mensch Meditation für sich nutzen sollte. Welche Vorteile hast du, wenn du zum Meditieren beginnst und regelmäßig einen Meditationssitz einnimmst?

Hier sind wir übrigens schon beim ersten Mythos, nämlich dass Meditieren immer im Sitzen bzw. im Schneidersitz gemacht werden muss. Das stimmt aber überhaupt nicht, du kannst liegen, gehen, oder auch stehend und in Bewegung meditieren.

Aber jetzt mal von vorne.

Was ist Meditation eigentlich und was versteht man unter Meditieren?

Im Prinzip ist Meditation nichts anderes als eine der einfachsten Achtsamkeits- bzw. Bewusstseinsübungen, die man sich vorstellen kann. Das Wort Meditation bedeutet aus dem lateinischen übersetzt Nachdenkenund Überlegen. Das heißt, immer, wenn du einen ruhigen Ort aufsuchst und in die Luft schaust, deinen Gedanken nachgehst oder vor dich hin denkst, dann meditierst du eigentlich.

Dass du beim Meditieren an gar nichts denken sollst, stimmt also keinesfalls und ist auch überhaupt nicht möglich. Denn wir Menschen denken immer an irgendetwas. Beim Meditieren geht es jedoch darum, nicht aktiv zu denken, also zu grübeln, sondern vielmehr deine Gedanken bewusst zu registrieren und weiterziehen zu lassen. Mit der Zeit lernst du dadurch deine Gedanken zu fokussieren und bewusster zu steuern.

Meditieren lernen, geht das überhaupt?

Die Frage, wie man meditiert bzw. ob man meditieren lernen kann, höre ich immer wieder und finde ich wirklich schwer zu beantworten. Die Frage ist nämlich, was bedeutet es eigentlich meditieren zu können? Wie misst man das? Oder geht es beim Meditieren gerade um kein Können, sondern vielmehr ums einfach machen? Ohne Bewertung, ob es jetzt gut war oder nicht, einfach zu meditieren. Ich denke nämlich, dass man erst im alltäglichen Verhalten bzw. den alltäglichen Gedanken bei sich selbst merkt, ob das Meditieren etwas bringt, ob man besser wird im Fokussieren der Gedanken und sich selbst austricksen.
Daher möchte ich gleich auf die 5 Gründeeingehen, warum du unbedingt meditieren solltest.

5 Gründe, warum jeder meditieren sollte

Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen eindeutig eine positive Wirkung von regelmäßiger Meditation, nicht nur auf die Stimmung, sondern auch auf körperliche Zustände.

Podcast Öffentlich Glücklich – Folge 12 Welche Vorteile Meditation hat

1. Meditation hilft dir Herausforderungen besser zu meistern.

Durch die bewusste Auseinandersetzung mit dir selbst und mit deinem Atem lernst du, dich in schwierigen Situationen auf das Hier und Jetzt zu besinnen und zurück zu deinem Körper zu kommen. Beim Meditieren geht es oft darum, durch die tiefe Atmung, während deine Gedanken abschweifen, wieder die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment zurückzubringen. Und genau das ist in schwierigen Situationen wirklich wichtig! Denn wenn wir beginnen den „was wäre wenn“ Gedanken nachzugehen, dann verkrampft sich alles, die Angst steigt auf und die Abwärtsspirale beginnt. Meditation hilft dir also, Herausforderungen besser zu meistern.

2. Meditation verbessert die Stimmung

Im Zuge meiner Masterarbeit in Sportwissenschaften hab ich mich sehr intensiv mit dem Thema Depression, Bewegung und auch Meditation beschäftigt. Und ich habe es kaum glauben können, wie viele Studien bereits die positive Wirkung von regelmäßiger Meditation auf die Stimmungbelegen. Also nicht nur Vitamin D, sondern auch regelmäßige Meditation ist im Winter besonders wichtig!

3. Meditation entspannt den Körper

Durch das zur Ruhe kommen und durch den Fokus auf die Atmung wird schon nach kurzer Zeit beim Meditieren das Entspannungssystem im Körper, der Parasympathikus, aktiviert. Ich achte deshalb gerade in stressigen Zeiten besonders darauf, zumindest am Abend vorm Einschlafen, oder auch untertags 10 Minuten Meditation einzubauen. Denn was braucht der Körper und Geist umso mehr in aktiven Zeiten? – genau! Ruhe und Entspannung und nicht noch das Handy im Bett.

4. Meditation fördert die Konzentration

Meditieren ist wie Fitness für den Körper, nur für den Geist. Das heißt, du lernst mit der Zeit, deine vielen Gedanken einfach vorbeiziehen zu lassen und nicht jedem nachzugehen. Und genau das ist wichtig, wenn du konzentriert arbeiten möchtest. Denn wie schnell passiert es, dass wir uns von einem Gedanken, der jetzt auch noch wichtig ist, ablenken lassen und diesem direkt nachgehen, anstatt bei der eigentlichen Aufgabe zu bleiben. Also einfach ausprobieren, es wirkt Wunder!

5. Es hilft dir, dein Traumleben zu erschaffen

Du kannst die Meditation auch ganz bewusst nützen, um dir deine Wünsche bildlich vorzustellen und richtig zu spüren. Mir hat visualisieren schon sehr oft geholfen, meine Ziele zu erreichen, da sie für mich dann praktisch schon wahr waren. Wie ich zum Beispiel für meine Aufnahmeprüfung in Sportwissenschaften trainiert hab, habe ich mir oft vorgestellt, wie ich mich fühle, wenn ich es tatsächlich schon geschafft hab. Also bereits als Sportstudentin meine Wohnung betrete. Und da sich das so real angefühlt hat, hab ich einfach nicht mehr daran gezweifelt, dass ich es schaffen werden. Und wie du vielleicht weißt, ist der Glaube an sich selbst schon die halbe Miete 😉.

Du überlegst immer noch? Dann nochmal kurz zusammengefasst, was Meditation dir alles bringt!

1. Es hilft dir Herausforderungen zu meistern

2. Es verbessert deine Stimmung

3. Es entspannt deinen Körper

4. Es fördert die Konzentration

5. Und es hilft dir, dein Traumleben zu erschaffen

Also nichts wie ran ans regelmäßige Meditieren!

Falls du eine genaue Anleitung brauchst, findest du dazu einen Blogbeitrag und in Folge 13 gibt es eine geführte Meditation, um dich zu erden.

Alles Liebe,

Theresa