Herkunft des Bärlauchs

Der Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen und gilt als Heil- und Gewürzkraut. Zu finden ist er vor allem in feuchten, schattigen Laubwäldern, entlang von Flüssen und Bächen. Bereits bei den Germanen, Kelten und Römern war der Bärlauch als Heilpflanze bekannt.

Verwechslungsgefahr

Geerntet werden sollte der Bärlauch im Frühjahr noch vor der Blüte. Bärlauch erkennt man durch den Knoblauchgeruch, der sich durch Reiben der Blätter verbreitet. Pflanzen, die dem Bärlauch optisch sehr ähnlich sehen, sind das giftige Maiglöckchen, die Herbstzeitlosen, der Aronstab und die vielblütige Weißwurz, weswegen bei der Ernte besondere Vorsicht geboten ist. Der Bärlauch kann von März bis Mai gesammelt beziehungsweise gekauft werden.

Die Wirkung des Bärlauchs

Der Bärlauch wirkt anregend, antibiotisch, blutreinigend, entzündungshemmend und schleimlösend. Außerdem senkt er den Cholesterinspiegel, fördert die Durchblutung, beeinflusst positiv den Blutdruck und regt den Stoffwechsel an. Dieses Wunderkraut kann somit viele Zivilisationskrankheiten lindern oder gar beseitigen.

Neben Vitamin C enthält Bärlauch auch viele Mineralstoffe, ätherische Öle und das natürliche Antibiotikum Allicin. Bärlauch kann uns auch gut über die Frühjahrsmüdigkeit hinweghelfen. Eine einfach herzustellende Bärlauchtinktur eignet sich hervorragend zur Darmsanierung, bei Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Dazu gibt man frische Bärlauchblätter in ein Glas und füllt es mit einem 45-prozentigen Alkohol auf. Nach drei Wochen füllt man die Tinktur in eine Tropfflasche.

Schmackhafte Zubereitungsmöglichkeiten

Mit Bärlauch lassen sich zahlreiche köstliche Rezepte zubereiten. So kann man damit beispielsweise eine Bärlauchsuppe zubereiten oder ihn als Verfeinerung im Salat, als Gewürz in Kräuterquark und  Kräuterbutter nutzen. Schmackhaft ist das Wildkraut auch als Pesto und in Gerichten, zu denen eine Knoblauchnote passt. Da der Bärlauch nur wenige Wochen im Jahr geerntet werden kann, gibt es auch so manch haltbare Rezepte, um über das gesamte Jahr verteilt von den Heilkräften des Bärlauchs profitieren zu können. Die einfachste Methode ist dabei das Einfrieren von pürierten oder zerkleinerten Bärlauch.

Hier findest du leckere Rezepte mit dem Wunderkraut Bärlauch.

Quellen:
https://www.heilkraeuter.de/lexikon/baerlauc.htm#identifizierung

https://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/baerlauch/